Hanföl für Pferde

Hanföl – Superfood für Pferde

Häufig beklagen sich Pferdehalter über zu “stumpfes” Fell, die Pferde kratzen sich Mähne und Schweif auf, sehen müde aus und haben keine Energie beim Reiten. Dies ist oft ein Hinweis auf Mangelerscheinungen. Anstatt zu chemischen oder medizinischen Mitteln zu greifen hilft oft eine Kur, oder eine allgemeine Fütterung von natürlichen Kräutern oder Ölen. Dafür eignet sich Hanföl besonders gut, da es aufgrund seiner Inhaltsstoffe zu den gesündesten Ölen zählt.

Die Hanfpflanze enthält viele Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe sowie ungesättigte Fettsäuren (Omega 3 & Omega 6), welche sich positiv auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden der Pferde auswirken.

Warum Hanföl?

Man kann den Pferden Hanf nicht nur in Ölform sondern auch in Form von Pellets

, Pulver oder als Samen verfüttern. Jedoch greifen die meisten Pferdehalter auf das Öl zurück, da dies leicht unter das Futter zu mischen ist und aufgrund des leicht nussigen Geschmacks in der Regel ohne Probleme von den Pferden gefressen wird.
Verglichen mit dem weit verbreiteten Leinöl, besitzt das Öl einen ausgewogeneren Anteil an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren, und einen hohen Anteil an Beta Carotin und VItamin E.

Hanföl und Leinöl im Vergleich:

Wenn man die Preise der beiden Öle direkt vergleicht, ist das Leinöl die deutlich günstigere Variante. Jedoch sollte man sich bewusst machen welche Inhaltsstoffe das Pferd wirklich unterstützen.

Leinöl weist einen höheren gehalt an Omega 3 und einen niedrigeren Gehalt an Omega 6 Fettsäuren auf, diese stehen jedoch nicht in einem guten Verhältnis zueinander.

Das “perfekte” Verhältnis von Omega 6 und Omega 3 liegt zwischen 2:1 und 4:1. Bei Leinöl liegt dieser Wert bei 0,2:1, bei Hanföl liegt der Wert bei 3:1. Dadurch gilt das Öl auch als eines der gesündesten Öle.

Was kann das Hanföl allgemein?

  • Hanföl gilt allgemein als:
  • Schmerzlindernd
  • Beruhigend
  • Appetitanregend
  • Krampflösend
  • Unterstützt Fell, Haut und Horn
  • Unterstützt Atemwege und Bronchien
  • Erhöht die Fruchtbarkeit bei Hengst und Stute
  • Anwendungsgebiete:
  • Sommerekzem
  • Cushing
  • Stoffwechselprobleme
  • Hufprobleme
  • Arthrose
  • Verdauungsstörungen
  • Krebs
  • Wie und Wann sollte man Hanföl zufüttern?

Allgemein kann man seinem Pferd jederzeit Hanföl zufüttern, auch wenn es keine zu behandelnden Beschwerden aufweist. Doch vor allem in der Zeit des Fellwechsels sollte man sein Pferd mit Ölen unterstützen, da diese den Stoffwechsel anregen und dem Pferd die benötigte Energie wieder zurückgeben.

Aufgrund des höheren Preises kann das Öl auch mehrmals im Jahr als Kur zugefüttert werden. Bei einem Großpferd mit einer Körpermasse von ca. 600Kg sollten 40 bis 60ml pro Tag zugefüttert werden.

Zudem sollte jedes Öl egal ob Hanföl oder Anderes immer nur kaltgepresst verfüttert werden, da es sonst kaum zu verdauen für das Pferd ist.